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Ich hatte nie ernsthafte gesundheitliche Probleme, solange ich sie nicht selbst verursacht hatte. Selbst verursacht waren Unfälle, Leichtsinnigkeiten, Dinge in der Art eben. Doch das ging alles immer wieder vorbei. Und dann kam der Februar des Jahres 2020 und mit ihm eine Erkältung, die sich gewaschen hatte. Soweit ich mich erinnern konnte, war das die erste Erkältung seit 30 Jahren oder so mit Schüttelfrost. Ich erinnere mich noch gut, wie meine Familie mich aufzog, ich solle mich wegen einer Erkältung nicht so anstellen. Und dann kam Corona und der Lockdown und ich wurde den Gedanken nicht mehr los, dass diese Männergrippe vom Februar vielleicht schon ein Corona Infekt gewesen sein könnte.

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Für mich war ziemlich schnell klar, dass dieses neuartige Virus nur ein Laborunfall gewesen sein konnte. Zu offensichtlich war der Ursprungsort des Virus und die grenzenlose Panik der Regierenden und zu offensichtlich konstruiert all die ganzen Ausreden. Damals war eine solche Annahme eine Verschwörungstheorie. Heute ist die Annahme eines Laborunfalls selbstverständlich. Und schnell war auch klar, dass das Virus für die Kinder nicht so gefährlich war, wie behauptet. Für meinen Ältesten besorgte ich gleich in den ersten Tagen des Lockdowns eine Maskenbefreiung und wir beschlossen, diese irrwitzige Zeit zu durchstehen, indem wir unter dem Radar fliegen wollten.

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Und dann kündigte sich irgendwann die Schlumpfpflicht an und ich bestellte mir einen Testkit, um Corona-Antikörper aus der Zeit der Erkältung vom Februar 2020 nachzuweisen. Schließlich bekam ich das Testkit auch, hatte aber niemanden, der den Test durchführen wollte. In zwei Hausarztpraxen stellte ich mich vor und bat darum, dass man mir Blut abnehmen möge. Und alle redeten wirres Zeug und warfen mich raus. Schließlich fand ich im Internet eine Praxis, die damit warb, dass sie selbst eigene Bluttests auf Corona-Antikörper durchführen würde. Ich druckte mir die Webseite aus und stellte mich in der Praxis vor.

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Hätte ich den Ausdruck der Webseite nicht dabei gehabt, hätte man mich auch dort rausgeworfen. Ich wurde regelrecht angeschrien. Schließlich musste der Arzt selbst kommen und bestätigen, dass man den Test machen könnte und siehe da, ich wurde positiv auf Corona-Antikörper getestet. War ja klar, schließlich hatte ich im Februar 2020 ja auch diese Männergrippe gehabt. Der Arzt meinte noch: „Sie haben so viele Corona-Antikörper, da wäre mancher Geimpfte neidisch drauf.“ Das war im September 2021.

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Und auf einen Schlag war die Erzählung davon, dass die Antikörper nach einer Infektion schnell wieder verschwinden würden und man deshalb auf jeden Fall immer weiter schlumpfen müsste, als pseudowissenschaftlicher Unfug entlarvt. Zumindest ich selbst war jetzt der Gegenbeweis. Es sei denn, ich hätte die Infektion viel später erst gehabt, dann aber so harmlos, dass sie komplett unbemerkt gewesen wäre. Der Test konnte dann zwar nicht als sogenanntes Genesenen-Zertifikat verwendet werden, weil damit nur die Immunität, nicht aber der Zeitpunkt der Infektion bestätigt werden konnte, aber immerhin konnte ich die nachgewiesene Infektion als Erstschlumpfung eintragen lassen. So absurd waren die Regelungen.

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Und dabei hätte man es dann auch einfach belassen können. Aber nein, der Alptraum kam erst so richtig in Fahrt. Ich sag mal so: Ich bin Naturwissenschaftler, kein Arzt. Aber ich habe schon so ein klein wenig medizinische Allgemeinbildung in meinem Leben abbekommen. Und da war die ganze Zeit diese Überlegung, dass es doch keinen Sinn machen würde, bei nachgewiesenermaßen guter Immunität noch weiter herum zu schlumpfen. Aber das schien auf einmal nicht mehr so zu sein, denn ich benötigte, um dem allgemeinen Wahnsinn zu entkommen, den jeder Ungeschlumpfte in dieser Zeit erleben musste, mindestens noch eine Schlumpfung, die mir dann als Zweitschlumpfung anerkannt würde.

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Eine ganze Zeit lang wollte ich von dieser Zweitschlumpfung nichts wissen. Zu offensichtlich waren die unzähligen Probleme damit. Die vielen Einwände von namhaften Wissenschaftlern wurden zwar allesamt massiv angegriffen aber in kaum einem Fall plausibel widerlegt. Im Grunde war auch schon klar, dass der allgemein behauptete Drittschutz nicht hielt, was er versprach. Heute ist das ein Gemeinplatz, den ich noch nicht einmal mehr verlinken muss. Alles, aber auch alles an dieser Corona Sache erschien mir immer offensichtlicher falsch zu sein.

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Aber der Druck auf die Ungeschlumpften nahm über den Herbst zum Winter des Jahres 2021/22 hin immer weiter zu. Kaum irgendwo durfte ich mich noch aufhalten. Jeden Morgen musste ich im Testzentrum vorbei, bei kaltem, regnerischem Dezemberwetter im Dunkeln gefühlte Ewigkeiten in Schlangen vor dem Testzentrum ausharren, dann jeden Morgen diesen Test mitmachen, danach wieder Ewigkeiten im Regen warten, bis endlich das Ergebnis kam. Dann erst durfte ich in den Bus einsteigen, musste das Testergebnis meinen Vorgesetzten auf die Arbeit schicken, bevor ich das Büro betrat. Und schließlich hieß es: Es würden Listen vorbereitet, in denen die Ungeschlumpften nach Oben gemeldet werden sollten und man müsse mit Konsequenzen rechnen.

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Ich habe dann versucht, die Wahrscheinlichkeiten von Folgeschäden durch eine Schlumpfung oder durch eine Erkrankung irgendwie abzuschätzen. Und die öffentlich zugängliche Datenlage war so, dass es für Männer in meinem Alter nahezu egal zu sein schien, ob man sich schlumpfen ließ oder nicht. In der Nacht vor der Schlumpfung hatte ich einen richtig schrecklichen Alptraum, wo ich sonst eigentlich nie träume. Ich denke, ich wusste es wirklich besser, wollte es nur einfach nicht wahr haben.

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Und diese verquere Entscheidung für eine Schlumpfung und gegen alle rationalen wie unterschwelligen Warnsignale scheint jetzt im Nachhinein eine Entscheidung für ein Verrecken auf Raten gewesen zu sein. Gehen wir die Ereignisse der Reihe nach durch.

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Schon wenige Stunden nach der Schlumpfung war ich kreidebleich, wackelig auf den Beinen, mir war eiskalt und schwindelig. In meinen Ohren hatte sich ein Tinnitus eingestellt, schrill, laut und aufdringlich, der im linken Ohr bis heute nicht mehr weggegangen ist. So wie die rote Lampe an den Robotern im Film I, robot: Zack, gleichgeschaltet mit all den anderen Volltrotteln, die sich dieser Gentherapie unterzogen haben.

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Als sei dies nicht genug gewesen, stellte sich einige Tage später ein schreckliches Kribbeln an Armen und Beinen sowie im Gesicht entlang der Schläfen ein. Beim Versuch, das Symptom im Internet ausfindig zu machen, stieß ich kurioserweise auf ein Forum stillender Mütter, die ähnliche Erfahrungen gemacht hatten und sich darüber unterhielten. Eine der Mütter hatte einen Namen für das Phänomen: Kribbelparästhesie.

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Aber das war noch nicht alles. In meinem Oberkörper waren sämtliche Reflexe und ein Großteil meines Gefühlvermögens weg, so dass ich mir bei einem Ausrutscher auf dem Spielplatz eine massive Zerrung mit schier unerträglichen Schmerzen im Brustbereich zuzog, obwohl ich mich nur ganz unspektakulär an einer Schaukel festgehalten hatte. Einfach so, weil überhaupt kein Schutzreflex mehr da war. Und schließlich wurde mir bei einem Ausflug im Schnee schwindelig, schwarz vor den Augen und ich verlor für einen Moment das Bewusstsein.

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Mit diesen Beschwerden ging ich also zurück in die Praxis, in der ich geschlumpft worden war. Und der Arzt in der Praxis gab mir ein Pendel in die Hand und erklärte mir, wie ich die Nebenwirkungen auspendeln könnte. Die rationale Medizin hatte sich endgültig in Voodoo verwandelt.

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Und nach allen diesen Erfahrungen ging das Drama erst so richtig los. Denn diese ganzen erschreckenden Symptome waren nach Wochen noch nicht abgeklungen und statt einer Besserung stellte sich von Heute auf Morgen ein kompletter Zusammenbruch ein.

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Nachdem doch nachgewiesenermaßen gute Corona Antikörper vorhanden waren und da oben drauf noch eine Corona Schlumpfung gepackt war, erkrankte ich von Heute auf Morgen so heftig an eben diesem Virus, dass ich zwei Wochen lang nur noch aufstehen konnte, um die aller nötigsten Dinge zu erledigen. Mein Ct-Wert lag bei 18,5. Ein Vergleich mit Verteilungen, die Labore veröffentlicht hatten zeigte, niedriger ging es kaum. Ich musste mit Coronaviren regelrecht überflutet worden sein. In diesem Moment bin ich zu Tode erschrocken: Alles, aber auch alles was die kritischen Stimmen zur Schlumpfung geäußert hatten, entpuppte sich nach und nach als Tatsache.

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Und so wurden die Schmerzen, die ich seit der Schlumpfung in der Brust hatte, schlimmer und schlimmer. Ich kam mir streckenweise vor wie Sigourney Weaver bei der Geburt eines Aliens. Mehrfach wurde ich im Krankenhaus als Gesund entlassen, weil nichts gefunden wurde. Einige Male wurde ich für psychisch gestört erklärt. Gaslighting nennt man das.

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Schließlich konnte ich keine 50 Meter mehr zu Fuß gehen, ohne das Gefühl zu bekommen, mit würde die Brust explodieren. Ein Kardiologe, den ich telefonisch erreichen konnte, sagte mir, dass das ganz klare Symptome einer starken Rechtsherzbelastung seien. Mein Lungenkreislauf war ganz offensichtlich schwer gestört. Schlimmer noch als diese Schmerzen waren allerdings die Nächte, in denen ich kurz nach jedem Einschlafen mit entsetzlichem Kribbeln am ganzen Körper wieder aufschreckte. Ein ganz klares Zeichen dafür, dass das körpereigene Kohlendioxid nicht mehr abgeatmet werden konnte. Auf Dauer lief das auf regelrechte Folter durch Schlafentzug hinaus.

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Da kam meine Hausärztin auf die Idee, doch noch meinen D-Dimer-Wert zu testen mit dem Ergebnis, dass ich augenblicklich zum CT überwiesen wurde. Endlich war die vereinigte Intelligenz der Damen und Herren Mediziner von ihrer langen Leitung herunter gesprungen. Ich kann das übrigens bis heute nicht nachvollziehen: Prof. Bhakdi hatte doch exakt diese Möglichkeit der Nebenwirkung schon von Anfang an dargestellt.

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Lustig war schließlich die Ratlosigkeit des Arztes am CT. Nachdem er sich zuerst regelrecht begeistert hatte darüber, was für eine tolle periphere Lungenembolie ich doch hatte, wusste er tatsächlich nicht, was er jetzt mit mir anfangen sollte. Sollte er einen Krankentransport organisieren, sollte er mich vom Taxi abholen lassen? Ich hab ihm schließlich erklärt, dass ich bereits seit sechs Wochen in diesem Zustand unterwegs sei und die ganze Zeit ohne Unterbrechung durchgearbeitet hätte und dass ich jetzt also mein Auto abholen und zurück zur Hausärztin fahren würde. Es folgte ein halbes Jahr Behandlung mit einem starken Blutverdünner und dann ging es mir etwas besser.

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Gut war allerdings noch lange nichts. Vielmehr war ich immer noch total schlapp und kurzatmig. Es folgten mehrfache Versuche, den Blutverdünner abzusetzen, was aber jedes Mal innerhalb von wenigen Tagen wieder zurück in den alten Zustand mit Brustschmerzen beim Gehen und Kribbelparästhesien im Schlaf führte. Zu dieser Zeit war es, als ich endlich einen Termin bei der berühmten Frau Dr. Jäger erhielt. Das Blutbild, das sie anfertigte, zeigte das ganze Ausmaß der Katastrophe: Immer noch waren viel zu viele riesig große Partikel von verklebtem Blut in meinen Adern unterwegs, kein Wunder, dass ich den Blutverdünner nicht absetzen konnte.

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Mit neuen blutverdünnenden Medikamenten ausgestattet ging es bei mir also weiter mit der Krankheit. Und dann stellte sich doch noch eine Lösung ein. Eine sehr engagierte Ärztin, die mich sehr sehr gründlich untersucht hatte, schlug vor, einmal eine direkte Bekämpfung des Corona Virus mit einem ganz neuen Medikament zu versuchen, das eigentlich nur zur direkten Behandlung bei nachgewiesener, akuter Corona Infektion zugelassen war. Wir versuchten dieses Medikament dann also off label.

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Und das war der Durchbruch. Danach ging alles relativ schnell. Ich konnte den Blutverdünner endlich absetzen, ohne dass die gefürchteten Symptome wieder zurück kamen, ich wurde wieder kräftiger und zuversichtlicher.

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Und eigentlich könnte es das ja nun wirklich gewesen sein. Aber nein, weit gefehlt. Und jetzt kommt der traurigste Teil der ganzen Geschichte, ein Zeugnis des erneuten Versagens einer ganzen Disziplin.

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Denn noch in der Zeit während der langwierigen Behandlung der peripheren Lungenembolie und der mutmaßlichen Persistenz von Virus bzw. Impfstoff, stellten sich ungewöhnliche Ohrenschmerzen ein. Zunächst war da nur eine Irritation zu spüren, dann fühlte es sich so an, als seien die Ohrtuben verstopft und verklebt, ständig lief eine eitrige Flüssigkeit heraus, mir wurde manchmal schlecht bis übel davon und immer wieder schwindelig. Es knisterte ständig in den Ohren und der Tinnitus wurde auch wieder stärker. Ich probierte verschiedene Antibiotika, Cortison-Sprays über viele Wochen, irgendwann gelang es mir, einen Arzt davon zu überzeugen, mir Paukenröhrchen einzusetzen, einen anderen Arzt konnte ich dafür gewinnen, eine Tubendehnung zu versuchen. Ohne Erfolg.

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Ich war bei verschiedenen HNO Ärztinnen und Ärzten. Im Laufe der Zeit entwickelte sich für mich ein ganz spezifischer Verdacht. Eine einzige Erklärung, die noch übrig blieb und zu den Symptomen passte. Zur Untersuchung dieser Möglichkeit müsste man eine Tubenendoskopie machen. Und natürlich wäre das möglich. Aber die einzige Ärztin, die sich meine Vermutung tatsächlich vorstellen konnte, hatte diese Möglichkeit nicht, alle anderen Ärztinnen und Ärzte, vor allem in den Kliniken, sind überzeugt davon, dass ich dummes Zeug reden würde, können aber auch keine alternative Erklärung anbieten. Ich bekomme Sprüche ab wie: „Das haben Sie nicht!“ oder: „Damit müssen Sie jetzt leben!“ oder: „Es gibt nur die zu enge und die zu weite Tube, weitere Erkrankungen der Tube gibt es nicht!“. Auch das ist übrigens ein ganz klarer Gaslighting Angriff.

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Das Problem ist, dass ich von der Flüssigkeit, die ständig aus den Ohrtuben fließt, inzwischen massive Magenschmerzen bekomme. Ich stehe morgens auf und habe das Gefühl, mir hat in der Nacht jemand mit voller Kraft in den Magen getreten, ich gehe abends ins Bett und bin froh, wenn ich endlich einschlafe, weil ich das alles nicht mehr ertragen kann. Manchmal, wenn es zu arg wird, kaufe ich mir im Ausland ein passendes Medikament weil es mir hier verwehrt wird. Das lindert die Symptome deutlich. Allerdings sind die Nebenwirkungen so stark, dass ich es nie lange nehmen kann.

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Ich habe keine Ahnung, wie das enden soll. Während ich diesen Text schreibe, ist meine Partnerin bei einer Freundin, deren Ehemann gerade an plötzlich sehr schnell streuendem Krebs gestorben ist. Der Freund, mit dem ich noch bis Ende 2021 in Steinbrüchen des Deutschen Alpenvereins klettern war, sitzt inzwischen wegen der unwahrscheinlichsten aller Krankheiten namens ALS im Rollstuhl. Im Internet finde ich ein Buch von einem Kardiologen, der über Turbokrebs und ALS als Folge der Corona Schlumpfung berichtet. Wie lange ich noch durchhalte, steht in den Sternen.